Wellness

Aroma-Theraphie


Der Begriff Aromatherapie geht auf die Arbeiten des französischen Kosmetikchemikers R.M. Gattefossé um 1930 zurück, der vor allem die guten antiseptischen Eigenschaften der ätherischen Öle und ihr gutes Hautpenetrationsvermögen hervorhob. Nachdem später die Verwendung von ätherischen Ölen zu Heilzwecken eher in Vergessenheit geriet, war es R.B. Tisserand in den achtziger Jahren, der der Aromatherapie zu einer Renaissance verhalf.

 

Um den Begriff Aromatherapie zu definieren, seien zunächst die beiden Worte betrachtet, aus denen sich der Begriff zusammensetzt:
Aroma ist der olfaktorische Gesamteindruck flüchtiger Stoffe in einer Probe. Eine Substanz hat dann Aroma, wenn sie flüchtig ist und den Geruchssinn anspricht, also ein Duftstoff ist.
Duftstoffe – wenn man nur die Einzelmoleküle betrachtet (ätherische Öle sind natürlich vorkommende, von Pflanzen produzierte Mischungen von Duftstoffen) – können auf zweifache Weise auf den menschlichen Körper einwirken: Zum einen wird der älteste Sinn angesprochen, nämlich der Geruchssinn, und dies führt zu einer Sinneswahrnehmung mit all den damit verbundenen Nebeneffekten, wie Gefühlseindruck, Erinnerung, reflektorische Beeinflussung verschiedener Körperfunktionen, etc...Zum anderen werden die eingeatmeten Moleküle durch die Nasenschleimhaut und/oder Bronchienschleimhaut resorbiert und gelangen so mit dem Blutstrom zu den Effektororganen. Vor allem wegen der hohen Lipophilie dieser kleinen Moleküle und der damit verbundenen leichteren Blut-Hirn-Schranken-Passage, besteht auch eine hohe Affinität zum zentralen Nervensystem.
Der zweite Wortteil des Begriffes Aromatherapie ist die „Therapie“, was als Behandlung von Krankheiten, also als ein Heilverfahren zu verstehen ist.
Aromatherapie definiert sich folglich als die therapeutische Verwendung von Duftstoffen zur Heilung, Linderung oder Verhinderung von Krankheiten, Infektionen, Beschwerden und Unwohlsein, wobei die Duftstoffe lediglich durch Inhalation in den Körper gelangen.

Farblicht-Theraphie

Die Macht der Farben ist unbestritten. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit haben sich viele namhafte Wissenschaftler und Gelehrte mit den Kräften der Farben beschäftigt, u.a. Goethe, Plato, Isaac Newton - Dr. med. Georg von Langsdorff, E.D. Babitt, Dr. Otto Härtel. Sie alle kamen zu dem gleichen Ergebnis:

Farben beeinflussen den menschlichen Organismus und die Psyche. 

 

Farben und ihre Wirkung

 

ORANGE
Steht für Heiterkeit und Frohsinn, steigert den Ehrgeiz und vermittelt Kraft und Freude. Diese Farbschwingung ist bei Depression, Unzufriedenheit und Pessimismus angezeigt. Sie ist unentbehrlich für die Gesundheit und Vitalität, fördert den Appetit und unterstützt die Funktion des Kreislaufs und der Blutzirkulation. Orange wirkt fördernd auf physische und sexuelle Vitalität, verleiht Optimismus und Herzenswärme. Diese Farbe hat auch einen entkrampfenden Effekt, regt den Lymphfluss an und wirkt bei Nierenschwäche, Verstopfung und auf die Drüsen. Morgendliche Müdigkeit kann man mit Orange aufheben. 

 

 

GELB
Gelb ist das Symbol der im Zenit stehenden Sonne und gilt als heisse Farbe.
Sie ist auch die Farbe des Sonnengeflechts, der Zentralstelle des Nervensystems und dem Sitz des Unterbewusstseins zugeordnet. Bei Bestrahlung des Sonnengeflechts wird positive Energie freigesetzt, Gehirn und Psyche profitieren von dieser Stimulation. Gelb wirkt auf den Intellekt, den Lerneifer und auf die Melancholie.
Unzufriedene, mürrische Menschen wechseln unter Gelbbestrahlung ihren Gesichtsausdruck. Gelb stimuliert das zentrale Nervensystem, die Verdauungsfunktion, unterstützt den Stoffwechsel der Leber, stärkt den Muskeltonus und den Magen und regt das Lymphsystem an, ausserdem stärkt es das Drüsensystem.

 

 

BLAU
Ist die Farbe der Unendlichkeit, der Ruhe. Sie gilt im Allgemeinen als kalte Farbe.
Sie verringert die Pulsfrequenz, hilft überlasteten Gefässen sich zu normalisieren und wirkt antiinfektiös. Blaulichtbestrahlungen werden bei bestimmten Hauterkrankungen wie Rose, Nesselsucht und dergleichen eingesetzt. Blau wirkt fieberhemmend und nervenernährend.
Es wirkt beruhigend und schmerzstillend. Blaulichtbestrahlungen werden bei nervösen Herzbeschwerden und Herzklopfen angewendet. Blau hilft auch bei Einschlafstörungen. 

 

 

 

GRUEN
Ist die in der Natur meist vertretene Farbe, sie gilt als neutraler Faktor.
Die grüne Farbschwingung symbolisiert Gleichgewicht und Harmonie. Es stärkt die Nerven, beruhigt, gibt neue Energie, fördert die innere Ruhe und Entspannung und wirkt erholsam und befriedigend. Es ist auch bekannt, dass Blattgrün (Chlorophyll) den menschlichen Organismus durch Verhinderung der Ablagerungen von Degenerationsstoffen bis hin zum hohen Alter, eine schöne Haut und Jugendkraft zu erhalten im Stand ist. Schlafstörungen lassen sich durch grün günstig beeinflussen, ebenso wirkt es ausgleichend bei Herzschmerzen, wirkt Hautkräftigend und dient zur Regeneration des Hautbildes. Bei Abgespanntheit und bei Ermüdungserscheinungen hat sich grün ebenfalls gut bewährt. 

 

 

Kopfbrause

 

Wer den lauen Platzregen in der heimischen Dusche original nachempfinden möchte, kommt an der Raindance Air Kopfbrause nicht vorbei. Aus 180 kleinen Öffnungen regnen die mit Luft angereicherten Wassertropfen auf den Körper. Durch die Lufteinschlüsse werden Wassertropfen zu Wasserperlen, streicheln wohlig weich die Haut.
Der ganze Körper wird umhüllt, denn der 180mm oder 240mm Brausendurchmesser macht die Raindance-Kopfbrause zum wahren Regenwunder. 

Auf Wunsch können wir für Sie selbstverständlich auch andere Kopfbrause-Modelle einbauen.

 

 

 

 

 

 

 

Dampf

Mit Dampf gesund bleiben

Immer mehr Menschen fühlen sich zunehmend unter Druck. Sie suchen deshalb Ausgleich, eine Chance, sich psychisch und körperlich zu regenerieren.
Das seit der Antike bekannte römische Dampfbad bietet diese Möglichkeit. Es entspannt, belebt, reinigt die Haut, lockert die Muskulatur, befreit die Atemwege und regt Durchblutung, Kreislauf und Stoffwechsel an.
Durch das Kräuter-Dampfbad, mit seiner innovativen Dampf- und Steuerungstechnik, können Sie heute alle Vorteile und den Komfort des römischen Dampfbades zu Hause geniessen.

Dampf hat Kultur und Konjunktur

In der römischen Badekultur war das „Sudatorium“ fester Bestandteil der Badestätten und Thermen. Die Tradition des türkischen Dampfbades „Hamam“ hat sich über Jahrtausende bis heute erhalten. Im nördlichen Russland war diese Badeform als „Banja“ weitverbreitet.
Der griechische Geschichtsschreiber Herodot beschrieb schon vor 2'500 Jahren die Dampfbäder der Griechen, Römer und Perser als wahre Dampfpaläste, die mit hochkomplizierten Heizrohrsystemen ausgestattet waren.

Auch bei uns wurden immer wieder Dampfbäder eingerichtet. Hohe Investitionskosten und technische Schwierigkeiten bei der Temperaturregelung standen jedoch einer weiteren Verbreitung zunächst im Wege.
Neue technische und elektronische Entwicklungen haben dann, zuerst in den USA, einen Dampfbad-Boom ausgelöst, der auf Europa übergriff.
Heute bieten europäische Spitzenhotels und Fitness-Center, neben Schwimmbad und Whirlpool auch Dampfbäder für ihre anspruchsvollen Gäste an.
Da sich hochwertige, kompakte Dampfkabinen zu erschwinglichen Preisen heute in fast jedem Raum installieren lassen, halten sie nun Einzug in den privaten Wohnbereich. Technische Reife und sichere, einfach Bedienung garantieren ein ungetrübtes Dampfbad-Vergnügen. Es ist abzusehen, dass der eigene „Gesundbrunnen“ in ein paar Jahren auch bei uns ganz selbstverständlich zum gehobenen Wohnstandard gehören wird.

Dampfbad oder Sauna? Der grosse Unterschied...

Ein Unterschied fällt sofort ins Auge: Das Kräuterdampfbad benötigt nicht mehr Platz als eine normale Dusche. Es ist (auch) eine „normale“ Dusche!
Davon abgesehen dienen Sauna und Dampfbad eigentlich dem gleichen Ziel. Sie sollen Entspannung, Erholung und Fitness bringen. Der wohltuende und heilsame Einfluss von warmem (bzw. heissem) Dampf auf den Organismus ist medizinisch belegt.
Dampfbad und Sauna unterscheiden sich nicht nur klimatisch sondern auch durch ihr physikalisches Prinzip und deshalb in der Wirkung auf Körper und Seele des Menschen:

Transpirieren...

Das Saunaklima ist extrem trocken und heiss. Bei 80-90°C könnte die Luft theoretisch sehr viel Wasser aufnehmen. Die gelegentlichen Aufgüsse sind dagegen nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Es kommt nicht zur Übersättigung, also auch nicht zur beständigen Dampf- bzw. Nebelbildung. Dadurch und durch die hohe Temperaturdifferenz zwischen Körper und Raum (ca. 50°C) beginnt der Körper stark zu schwitzen, um sich abzukühlen bzw. gegen Überhitzung zu schützen. Dabei belasten extremes Schwitzen und hohe Temperatur Herz und Kreislauf ganz beträchtlich. Das Saunabad ist aus medizinischer Sicht nicht allen Menschen gleichermassen zu empfehlen. Starkes Schwitzen ist übrigens als Schlankheitskur denkbar ungeeignet. Der Wasserverlust wird sehr schnell wieder ausgeglichen. Fettabbau ist nur durch Muskeltraining und körperliche Konditionierung zu erreichen.

...oder kondensieren

Im Dampfbad herrscht eine feuchte, milde Wärme von ca. 45°C. Das entspricht einem Temperaturunterschied zwischen Körper und Raum von etwa 10°C. Deshalb wird auch weniger geschwitzt. Trotzdem bildet sich auf der Haut sichtbare Nässe. Es handelt sich jedoch weniger um Schweiss als um kondensierten Wasserdampf, der sich aus der übersättigten Dampf-Atmosphäre auf der kälteren Körperoberfläche niederschlägt.
Beim Kondensieren, also beim Übergang von der gasförmigen in die flüssige Phase, wird Wärme an den Körper abgegeben, und zwar fast die gleiche Wärmemenge die zur Dampferzeugung aufgewendet wurde.
Die Wirkungswiese des Dampfbades beruht also auf einer einfachen physikalischen Regel:
Um den nächsthöheren Aggregatzustand (fest, flüssig, gasförmig) zu erreichen, wird Wärme zugeführt. Bei der Rückführung auf niedrigere Aggregatzustände wird Wärme freigesetzt.

Gesund durch „weichen“ Dampf und milde Wärme

Das Kräuterdampfbad führt dem Körper über die Haut und Atemwege Feuchtigkeit und Wärme zu. Bei längerem Aufenthalt in der Kabine baut sich ein gewisser Wärmestau auf, sodass die Körpertemperatur um 1-2°C ansteigt. Dieses künstliche „Fieber“ reicht schon aus, um die Vermehrung bestimmter pathogener Mikroorganismen zu bremsen.
Der medizinisch belegte Immunisierungseffekt hat sich z.b. für die Grippe-Prophylaxe bestens bewährt.
Herz und Kreislauf werden im Dampfbad wesentlich geringer belastet als z.b. bei einem Saunabesuch. Die Überwärmung hält sich in engen Grenzen und entsteht auch nicht schockartig, sondern allmählich.

Natur-Therapie

In der traditionellen (Kinder-) Medizin kennt man den Begriff der „feuchten Kammer“. So wird z.b. bei Mittelohrentzündung eine feucht-warme Kompresse über das Ohr gebunden. Das Nebelklima im Innenohr drängt die Infektion zurück. Ein beginnender Schnupfen kann alleine durch das Inhalieren von Dampf gebremst werden. Das gleiche geschieht im Dampfbad, wenn auch konzentrierter. Der Dampf befreit von innen, befeuchtet die Atemwege und wirkt schleimlösend bei Erkältungen, Husten und Heiserkeit. Als Prophylaxe bei Heuschnupfen, falschem Krupp usw., selbst zur Behandlung chronischer Stirn-, Nasenneben- und Kieferhöhlen-Entzündungen hat sich das Dampfbad als natürliche Therapie bewährt. Ebenso bei rheumatischen Beschwerden, Beeinträchtigungen von Gelenken und Muskelverspannungen.

Die Kraft der Kräuter

 

 

 

 

 

 

 

Brennnessel (Herba Urticae)

Bezeichnung: Die grosse Brennnessel (Urtica dioica) wird auch als Donnernettel, Hanfnessel, Zingel, Grosse Neddeln und Tissel bezeichnet.

Beschreibung: 30-150 cm hohe Pflanze, die im Frühjahr eine vierkantige Laubsprosse austreibt. Sowohl Laubsprosse als auch ihre Blätter sind mit Brennhaaren besetzt.

Verbreitung: Die Brennnessel kommt auf der nördlichen Hemisphäre in den gemässigten Regionen vor. Sie wächst auf Auwäldern und an den Ufern von Gewässern.

Inhaltsstoffe: Die Brennhaare enthalten Acetylcholin, Histamin, Serotonin, Ameisen-, Butter- und Essigsäure. Das Kraut enthält Flavonoide, Glucokinine und Mineralstoffe.

Medizinische Wirkung: Die Brennessel hat eine harntreibende und reinigende Wirkung. Des weiteren wirkt sie blutstillend und wird auch bei Allergien wie Heuschnupfen, Asthma und Insektenstichen eingesetzt. Sie wird in der Naturheilkunde bei gutartigen Prostatavergrösserungen im Anfangsstadium mit Erfolg verwendet.

 

 

 

 

 

 

Heublume (fam. Poaceae)

Bezeichnung: Heublumen sind ein Nebenprodukt der Heugewinnung (fam. Poaceae) und können daher sehr unterschiedlich in der Zusammensetzung sein. Überwiegen sollte jedoch der Anteil an Gräserblüten, beispielsweise Ruchgras, Lolch oder Fuchsschwanzgras.

Beschreibung: Heublumen sind sehr unterschiedlich in der Zusammensetzung, da sie ein Nebenprodukt der Heugewinnung sind (verschiedene Gräserblüten).

Verbreitung: Heublumen sind auf allen 5 Kontinenten verbreitet, allerdings jeweils in verschiedenen Zusammensetzungen aufzufinden.

Medizinische Wirkung: Die durchblutungsfördernde Wirkung von Heublumenbädern oder Kompressen wird zur Behandlung von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (volkstml. Rheuma) genutzt.
Heublumenbäder eignen sich hervorragend für sportlich aktive Personen, da sie die Muskulatur lockern und ideal bei Verspannungen sind.

 

 

 

 

 

 

 

Kamillen (Flos Chamomillae)

Bezeichnung: Die echte Kamille (Chamomilla recutita) wird im Volksmund auch Apfelkraut, Kamelle, Moderkrut, Haugenblum und Kühmelle genannt.

Beschreibung: Die Pflanze wird bis zu 55 cm hoch und besitzt einen weit verzweigten Stengel. Am Ende des Stengels sitzen die goldgelben Scheibenblüten die von einem Kranz weisser Zungenblüten umgeben werden.

Verbreitung: Die echte Kamille ist in ganz Europa und den gemässigten Zonen Kleinasiens, Indiens und des Iran verbreitet. Die Pflanze wächst auf Wiesen, Äckern und Brachen.

Inhaltsstoffe: Die Pflanze enthält ätherisches Öl, Cumarine, Gerbstoffe, Anthemissäure und Flavonoide.

Medizinische Wirkung: Die echte Kamille wirkt antiallergen, entzündungshemmend, krampflösend, als Relaxans und blähungstreibend. Sie wird auch bei Darmgeschwüren, Verdauungsproblemen, Blähungen, Schmerzen, bei der Crohn-Krankheit, Allergien, Heuschnupfen und Asthma verwendet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Melisse (Folia Melissae)

Bezeichnung: Die Melisse (Folia Melissae) wird oft auch Citronelle, Frauenkraut, Gartenmelisse, Herzkraut, Zitronenkraut oder Zitronenmelisse genannt.

Beschreibung: Die Melisse wird bis zu 90 cm hoch, die Blätter riechen und schmecken vor der Blüte zitronenartig.

Verbreitung: Die ursprünglich im östlichen Mittelmeergebiet und Westasien beheimatete Zitronenmelisse wird schon seit dem griechisch-römischen Altertum als Heilpflanze, aber auch als "Bienenweide" verwendet. Sie wächst wild oder in Gärten und wird auch kultiviert.

Inhaltstoffe: Die Melisse enthält Gerbstoffe und ein ätherisches Öl, das für den zitronenartigen Geruch verantwortlich ist.

Medizinische Wirkung: Die Melisse wirkt krampflösend, beruhigend und antimikrobiell. Sie wird daher alleine oder in Kombination mit anderen sedativ wirkenden Pflanzenauszügen bei nervös bedingten Einschlaf-, Magen- und Darmstörungen eingesetzt. Zitronenmelisse wird auch in der Küche zum Würzen von Süssspeisen und Getränken geschätzt. Verwechslungen mit der Zitrnonenkatzenminze kommen häufig vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

Thymian (Herba Thymi)

Bezeichnung: Der hier abgebildete Sandthymian (Thymus serpyllum) wird auch Feldkümmel, Kandelkraut, Gundel, Feldthymian und Quendel genannt.

Beschreibung: Die mehrjährige, bis zu 15 cm hohe Pflanze besitzt schwach verholzte Äste mit runden oder vierkantigen Stengeln. Die grünen Blätter sind oval. Die Blütenstände bestehen aus rotvioletten Blüten die in Scheinquirlen angeordnet sind.

Verbreitung: Der Sandthymian ist in Europa beheimatet und wächst auf trockenen Wiesen und Heiden.

Inhaltsstoffe: Die Pflanze enthält ätherisches Öl, Flavonoide, Kaffeesäure, Gerbstoffe und Harz.

Medizinische Wirkung: Der Sandthymian wirkt stark antibiotisch bei Bakterien und Pilzinfektionen. Er wird bei Husten, Keuchhusten, Bronchitis, Erkältungen, Atemwegsinfektionen und Halsschmerzen verwendet. Wegen seiner Bitterstoffe findet er auch bei Magen-Darmerkrankungen Anwendung. Aber auch Faden und Spülwürmer werden mit dieser Heilpflanze behandelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eukalyptus (Eucalyptus globulus labill)

Bezeichnung: Eukalyptus wird oft auch Eucalyptus, Blaugummibaum, Fieberheilbaum oder Fieberbaum genannt.

Beschreibung: Der schnell wachsende, bis zu 60 m hohe Baum kommt natürlich nur in den subtropischen Regionen Australiens und Tasmaniens vor. Charakteristisch sind die senkrecht herabhängenden, ca. 20 cm langen, länglichen und dickledrigen Folgeblätter. Die Primärblätter junger Pflanzen besitzen ein unterschiedliches Aussehen, sie sind kleiner, herz- bis eiförmig und blaugrün

Verbreitung: Eukalyptus kommt ursprünglich aus Australien und Tasmanien und wird in subtropischen Gebieten angebaut.

Inhaltstoffe: Eucalyptusblätter enthalten ätherisches Öl mit 1,8-Cineol (Eucalyptöl) als Hauptbestandteil, Flavonoide und Euglobale.

Medizinische Wirkung: Eukalyptus wirkt sekrotomotisch, auswurffördernd, entkrampfend und außerdem auch lokal durchblutungsfördernd. Meist als Zusatz zu Heilmitteln gegen Husten und Heiserkeit aber auch zur Inhalation bei Erkältung, als Bad und als Salbe erhältlich.

 

Sauna-Dampfbad-Vergleich

Sauna und Dampfbad dienen eigentlich dem gleichen Ziel:
Sie sollen Entspannung, Erholung und Fitness bringen. Der wohltuende und heilsame Einfluss von warmem (bzw. heissem) Dampf auf den Organismus ist medizinisch belegt.

Dampfbad und Sauna unterscheiden sich nicht nur klimatisch sondern auch durch ihr physikalisches Prinzip und deshalb in der Wirkung auf Körper und Seele des Menschen.

Im Dampfbad herrscht eine feuchte, milde Wärme von ca. 45°C. Das entspricht einem Temperaturunterschied zwischen Körper und Raum von etwa 10°C. Deshalb wird auch weniger geschwitzt. Trotzdem bildet sich auf der Haut sichtbare Nässe. Es handelt sich jedoch weniger um Schweiss als um kondensierten Wasserdampf, der sich aus der übersättigten Dampf-Atmosphäre auf der kälteren Körperoberfläche niederschlägt.
Beim Kondensieren, also beim Übergang von der gasförmigen in die flüssige Phase, wird Wärme an den Körper abgegeben, und zwar fast die gleiche Wärmemenge die zur Dampferzeugung aufgewendet wurde.
Die Wirkungsweise des Dampfbades beruht also auf einer einfachen physikalischen Regel:
Um den nächsthöheren Aggregatzustand (fest, flüssig, gasförmig) zu erreichen, wird Wärme zugeführt. Bei der Rückführung auf niedrigere Aggregatzustände wird Wärme freigesetzt.

Das Saunaklima ist extrem trocken und heiss. Bei 80-90°C könnte die Luft theoretisch sehr viel Wasser aufnehmen. Die gelegentlichen Aufgüsse sind dagegen nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Es kommt nicht zur Übersättigung, also auch nicht zur beständigen Dampf- bzw. Nebelbildung. Dadurch und durch die hohe Temperaturdifferenz zwischen Körper und Raum (ca. 50°C) beginnt der Körper stark zu schwitzen, um sich abzukühlen bzw. gegen Überhitzung zu schützen. Dabei belasten extremes Schwitzen und hohe Temperatur Herz und Kreislauf ganz beträchtlich. Das Saunabad ist aus medizinischer Sicht nicht allen Menschen gleichermassen zu empfehlen. Starkes Schwitzen ist übrigens als Schlankheitskur denkbar ungeeignet. Der Wasserverlust wird sehr schnell wieder ausgeglichen. Fettabbau ist nur durch Muskeltraining und körperliche Konditionierung zu erreichen.